20.06.2008, 11:23 Uhr
Sollten auf Ihrem System alle Geräte funktionieren, lohnt sich ein Update des Treibers dennoch. Denn eine solche Frischekur verhilft Windows in vielen Fällen zu mehr Stabilität und zu einem Geschwindigkeitsschub sowie der Hardware zu neuen Funktionen. Gerade bei Grafikkarten-Treibern ist der Geschwindigkeitssprung am deutlichsten - bis zu 20 Prozent sind drin. Doch nicht jede neue Treiberversion sorgt für mehr Power. Ärgerlich bei Grafikkarten: Manch neuer Treiber will mit einer älteren Karte nicht zusammenarbeiten. Daher zuvor auf der Herstellerseite überprüfen, ob der neue Treiber auch für Ihre Hardware gedacht ist.
Neue Treiber werden auf den Internetseiten der Hersteller zum Download angeboten. Achtung beim PC vom Discounter: Für die angepasste Hardware gibt es manchmal entsprechende Treiber nur auf der Seite des PC-Herstellers wie beispielsweise Medion. Welche Hardware-Komponenten genau im Gehäuse verbaut sind, verraten kostenlose Tools , die einzelne Bauteile übersichtlich auflisten. So erkennen Sie, von welchem Hersteller das Mainboard und die Grafikkarte stammen, welche Chipsatz-Version aktuell gefahren wird und können dadurch die richtigen Treiber auswählen. Wie alt oder neu der auf dem System installierte Treiber ist, entnehmen Sie dem Geräte-Manager. In den Eigenschaften des Gerätes wird auf der Registerkarte "Treiber" das Treiberdatum gelistet - oder über die Funktion Installed drivers report von .
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Mainboard-Chipsätze von Nvidia (), VIA () sowie Intel sind weit verbreitet und werden mit kompletten Treiber-Bündeln für alle Teile des PC-Herzstücks betrieben. Auch bei Grafikkarten beherrschen zwei Marken den Markt: und . Auf Nummer sicher gehen Sie, wenn Sie Soundkarten- und Grafiktreiber erst über die Systemsteuerung deinstallieren, die nicht gelöschten Dateien mit der Freeware entfernen und erst dann den neuen Treiber installieren. Das ist zwar etwas aufwändiger, aber sicherer und vermeidet weitere Datenreste der Treiber. Denn: Jedes Gerät, das sie jemals an Ihren PC angeschlossen haben, hinterlässt Treiberreste im Windows-Verzeichnis und in der Registrierungsdatei. Zudem werden Fehlfunktionen der neuen Treiber vermieden. Für eine Treiberinstallation empfiehlt sich der Abgesicherte Modus, den Sie durch Drücken der F8-Taste zu Beginn des Bootvorgangs starten können. Und sollte Windows nach der Installation eines neuen Treiber den Dienst verweigern, lässt sich der Treiber in der Regel im Abgesicherten Modus problemlos wieder entfernen.
Mit den richtigen Einstellungen in der Treiber-Software verpassen Sie Windows einen weiteren Leistungsschub. Wie Sie Grafikkartentreiber insbesondere für 3D-Spiele optimal einstellen, erfahren Sie in einem Artikel von t-online.de/spiele. Ein kompaktes Nachschlagewerk zu den wichtigsten Treiber- und BIOS-Einstellungen gibt es übrigens im Computer Insider zum Download. Auf 30 Seiten gibt Ihnen PC-Welt praktische Einsteigertipps als auch .
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