Handys können in vielen Formen daher kommen. Zwar ist die ursprüngliche Form des Mobiltelefons, der Barren, immer noch die häufigste. Aber Slider und Klapphandy sind auch oft zu sehen. Ein Überblick über die fünf häufigsten Formen.
Der Barren ist die häufigste Bauform und zugleich die einfachste: Das Handy lässt sich nicht klappen oder schieben, sondern ist einfach nur einbarrenförmiger Block. Die Form erinnert auch an einen Schokoriegel. Im Englischen wird sie deshalb "candy-bar" genannt. Diese Bezeichnung ist auch in deutschen Texten über Handys mitunter zu finden. Ein typisches Beispiel für ein Barren-Handy ist das Nokia 6300.
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Jack-Knife ist der englische Begriff für das Klappmesser - und genauso funktioniert diese Handy-Bauform: Die obere Schale des Telefons lässt sich zur Seite um 180 Grad wegdrehen und gibt damit das Display frei, das auf der unteren Schale angebracht ist. Ein Beispiel für das Jack-Knife-Prinzipt ist das Samsung SGH-F200.
Diese Bauform ist vor allem in den USA beliebt. Das Klapphandy hat an der oberen Kante ein Scharnier, mit dem sich der obere Teil hochklappen lässt. Die obere Hälfte enthält meist zwei Displays - ein großes innen, das nur im ausgeklappten Zustand zu sehen ist, sowie ein kleines außen, das die wichtigsten Informationen wie die Nummer des Anrufers oder Benachrichtigungen über eingegangene SMS anzeigt. Auf dem unteren Teil ist die Tastatur angebracht. Sie ist nur im aufgeklappten Zustand zu sehen. International ist das Klapphandy auch als "folder" oder "clam-shell" (engl. Venusmuschel) bekannt. Die bekanntesten Klapphandys sind die RAZR-Modelle von Motorola.
Ein "slider" ist wörtlich übersetzt ein "Schieber". Und tatsächlich ist im Deutschen auch der Begriff Schiebe-Handy üblich. Bei dieser Bauform lässt sich der obere Teil der Schale nach oben schieben. Darunter wird dann die Tastatur freigegeben. Manche Slider lassen sich zusätzlich in die Gegenrichtung schieben. Dort sind dann Sondertasten zum Beispiel für einen integrierten Musikplayer angebracht. Ein prominentes Beispiel ist da Nokia N95.
Die komplizierteste Bauform ist die Swivel-Variante. Es ist ein Klapp-Handy mit zusätzlich drehbarem Bildschirm. "to swivel" heißt nichts anderes als "schwenken". Swivel-Handys sind vor allem für die Videofunktionen konzipiert. Ein Beispiel ist das Samsung SGH-F500.
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