DVB-T-Sticks lassen sich an Notebook und Desktop-PC anschließen. (Foto: Terratec)Zentrale Komponente für jede Aufrüstung zum Fernseh-PC ist der Digital-TV-Tuner. Die Komponenten gibt es sowohl zum internen Einbau als PCI-Karte oder für den mobilen Einsatz als USB-Stick. Für welche Variante Sie sich entscheiden, hängt von Ihren persönlichen Vorlieben ab. Wer lieber seine USB-Anschlüsse frei halten möchte, wird sich für eine interne Lösung entscheiden. Wem das Aufschrauben des Computers zu viel Aufwand ist, oder wer den TV-Tuner an mehreren PCs verwenden will, der sollte sich für eine USB-Lösung entscheiden.
Sowohl USB-TV-Tuner als auch interne TV-Karten kosten im Schnitt zwischen 60 und 100 Euro. Daneben gibt es auch Hybrid-Tuner-Karten und USB-Sticks, die außer dem digitalen auch das alte analoge Signal empfangen und verarbeiten können. Die unterschiedlichen Preise der Karten haben ihren Grund in der Ausstattung der Tuner. Ein günstigeres Modell wird in der Regel ohne Fernbedienung und mit weniger umfangreichem Software-Paket geliefert. Wichtig: Wer den PC als Rundfunkempfänger nutzt, muss diesen bei der GEZ anmelden. Allerdings kostet das sogenannte "neuartige" Rundfunkgerät nur dann, wenn in dem Haushalt noch kein TV-Gerät angemeldet ist.
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Wer mehr als nur gelegentlich mit dem PC fernsehen oder den Rechner gar als digitalen Videorekorder einsetzen will, sollte sich für ein etwas teureres Modell entscheiden. Verglichen mit einem Festplattenrekorder sind Preise um 100 Euro dabei immer noch ein echtes Schnäppchen. Wichtig für DVB-T-Sticks: Die Diversity-Technologie sorgt für besseren Empfang. Dabei verfügt der Stick über zwei Tuner und Antennen, die zusammengeschaltet werden und so das Eingangssignal auch an problematischen Empfangsorten verstärkt.
Mit einem TV-Tuner ist der PC bereits empfangsbereit für Fernsehsignale. Wer jedoch mehr als nur Fernsehen will, sollte über zusätzliche Hardware nachdenken. Für den Betrieb des Computers als Festplattenrekorder ist eine relativ große sinnvoll. Eine Größe von 250 Gigabyte oder mehr sollte es dabei schon sein. Ist der Speicher kleiner, empfiehlt sich ein Upgrade - auch möglich in Form einer externen Festplatte.
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Wer die höchste Qualität der Fernsehunterhaltung am PC genießen möchte, muss hingegen noch etwas tiefer in die Tasche greifen. Zunächst muss der TV-Tuner ausdrücklich HD-Signale unterstützen. High-Definition-Fernsehen, wie es von einigen Sendern mittlerweile ausgestrahlt wird, erfordert darüber hinaus einen Monitor mit entsprechender Auflösung sowie eine Grafikkarte mit dem passenden Bildausgang. Dabei reicht für den bisher üblichen HD-Standard 720p mit der Auflösung von 1280 auf 720 Pixel ein herkömmlicher Monitor ab 19 Zoll gerade aus. Für den Full-HD Standard, in dem auch die Filme auf -Discs gespeichert sind, benötigen Sie hingegen einen Monitor, der die relativ hohe Auflösung von 1920 auf 1080 Pixel bewältigen kann. Solche Geräte finden Sie hauptsächlich in Größeklassen ab 22 Zoll.
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