28.08.2008, 14:06 Uhr | Bela Beier
Die Hasselblad H3DII bringt es auf 50 Megapixel. (Bild: Hasselblad)
Nun mal unter uns Pastorentöchtern: Wenn schon eine digitale Spiegelreflexkamera ins Haus kommt, dann eine Richtige. So eine Plastik-Knipse von zweifelhaften Herstellern fetzt nicht wirklich. Also gehen wir in die Vollen und setzen auf den Pixelboliden aus dem Hause Hasselblad - mit 50 Megapixel Fotopower.
Wer sich weder Lumpen noch mit Zweitklassigem abspeisen lässt, greift seit Jahrzehnten zu Kameras des schwedischen Traditionsunternehmens. Die bauen kompromisslos gut und sind unter Profifotografen der heilige Gral. Immerhin wurde schon bei der Mondlandung mit Hasselblad fotografiert. Und jetzt das neuste Schätzchen, mit einem 50-Megapixel-Kodak-Sensor. Diese Gigantonomie zeigt sich auch im fürstlichen Preis von 30.000 Euro.
50 Megapixel sitzen nun im Rückteil am schicken, plastikfreien Gehäuse der H3DII. Vorne schmiegen sich präzise berechnete Qualitäts-Objektive mit ihren geschmeidigen Kurven in die Fotografenhand. Das Prachtstück lässt sich über Lichtschacht oder Normalsucher tief ins Innere kucken und mit festen Griff presst man Bilder von ungeahnter Qualität aus ihr heraus. Mit so einer Kamera kann man zukünftige Modelle gleich ganz anders ansprechen.
Das Rückteil der Hasselblad.
Bela Beier
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