In Zeiten von UMTS und W-LAN-Handys ist das Empfangen und Verfassen von e-Mails mit dem Handy keine große Sache mehr. Doch man muss kein hochgerüstetes Hightech-Smartphone sein eigen nennen, um unterwegs E-Mails lesen und versenden zu können. Das Einrichten eines e-Mail-Zugangs auf einem Handy ist kein Hexenwerk und ähnelt dem Konfigurieren einer e-Mail-Software wie etwa Outlook, Eudora oder Pegasus. Meist benötigen Sie dazu die Adresse des Pop3-Servers und des Mailausgangsservers ihres E-Mail-Anbieters. Diese finden Sie in der Regel bei Ihren Account-Informationen. Nachdem Sie die entsprechenden Einstellungen vorgenommen haben, sollte das Empfangen der Mails auf ihrem Handy kein Problem mehr darstellen. Vorraussetzung ist jedoch ein halbwegs aktuelles Betriebssystem mit einer e-Mail-Software.
Möglicherweise sollten Sie sich auch vorher Gedanken über den Umfang der Datenübertragung machen. Vor allem grafisch aufwendige e-Mails können gerne mal etwas größer ausfallen. Ohne eine Datenflatrate kommt das mobile Mailvergnügen dann unter Umständen recht teuer. Die meisten Provider bieten jedoch mittlerweile entsprechende Datentarife an. Manche haben sogar spezielle Tarife für E-Mails, die eine Komprimierung der Daten einschließt. Eine solche Komprimierung hat den Vorteil, dass man auch im Ausland kostengünstig e-Mails senden empfangen kann, da weniger Daten übertragen werden müssen. Die Blackberrys des kanadischen Unternehmens Research in Motion (RIM) sind nicht zuletzt aufgrund ihres patentierten Komprimierungsverfahrens so beliebt bei Geschäftskunden.
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Chatten mit dem Handy? Kein Problem. Wenn Schnell-Tipper heute in die Tasten hauen, dann sind sie oft schneller als Normalsterbliche am Computer. Und der Gedanke, auch unterwegs immer gut vernetzt zu sein, ist natürlich schon sehr verlockend. Also schnell ein Instant Messaging-Programm aufs Handy gepackt und rein in den virtuellen Freundeskreis!
Das gängigste Programm fürs Handy ist dabei ICQ. Diese Software ist der Klassiker unter den Instant Messengern. Eine weitere Alternative ist die Mobile-Community queep. Diese verbindet einen Instant Messenger mit einem sozialen Netz, vergleichbar etwa mit StudiVZ, Facebook oder Xing.
Wer viele Freunde in diesen Communitys hat, der kann mit Instant Messengern richtig Geld sparen. Denn oft ist eine Nachricht in diesem Format günstiger als eine SMS. Vorraussetzung ist hier jedoch eine genaue Kenntnis des Mobilfunkvertrags. Unter Umständen lohnt sich hier der Abschluss eines Zusatzvertrags für Datenübertragung oder eine UMTS-Flatrate.
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MMS ist die Abkürzung für Multimedia Message Service. Technisch ist die MMS eng mit der SMS verwandt. Während bei der SMS jedoch nur 160 Zeichen Text verschickt werden können, erlaubt eine MMS auch das Versenden von anderen Daten. Üblicherweise handelt es sich dabei um Bilder oder kleine Audio-Dateien. Je nach Datenaufkommen kann es so zu zusätzlichen Kosten kommen. Vor allem bei MMS aus dem Ausland kommen so schnell größere Summen zusammen. So ist eine Postkarte in der Regel immer noch günstiger als das Verschicken einer SMS-Grußkarte. Im Inland kann den Kosten für die Datenübertragung durch das Abschließen einer Datenflatrate entgegengewirkt werden.
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Das Surfen im Internet ist mit aktuellen Handys größtenteils kein Problem mehr. Vorraussetzung ist nur ein funktionsfähiger Browser. Der ist meist schon vorinstalliert. Evtl. lohnt sich die Installation eines anderen Produktes. Dies ist besonders wichtig, da der Browser auf dem Handy die Inhalte für das kleinere Display zuschneiden muss. Hier ist Ausprobieren angesagt, denn für jeden Geschmack und jedes Handy gibt es den passenden Browser. Natürlich gilt für das mobile Internet im Allgemeinen: Je größer und schärfer das Display, umso größer ist auch das Vergnügen, das man damit hat. Ein Touchscreen für eine intuitive Bedienung ist ebenfalls hilfreich. Grundvoraussetzung ist jedoch nur ein Internetfähiges Handy.
Vorsichtig sollte man auch beim mobilen Internet walten lassen, wenn es um das Datenvolumen geht. Wegen der Größe mancher Webseiten entstehen durch die Datenübertragung zusätzliche Kosten. Wer regelmäßig surft sollte daher über den Abschluss eines Zusatzvertrags nachdenken. Die meisten Provider haben heutzutage entsprechende UMTS-Flatrates im Angebot.
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Mit Push-to-talk wird das Handy gewissermaßen zum Walkie-Talkie. Eine Sprachnachricht kann mit dieser Technik per Knopfdruck an mehrere Empfänger versandt werden. Durch die Verwendung von GPRS und einer niedrigen – aber ausreichenden – Sprachqualität war dieser Service günstiger, als das Schreiben von SMS oder einzelne Telefonanrufe. Allerdings konnte sich Push-to-talk bei Handys nie durchsetzen, das letzte Angebot wurde 2008 von T-Mobile mangels Interesse eingestellt.
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Bei SMS handelt es sich um eines der beliebtesten Funktionen bei Mobiltelefonen. Der „Short Message Service“ erlaubt das Versenden von Textnachrichten mit bis zu 160 Zeichen. Aufgrund der geringen Menge der übermittelten Daten können die Mobilfunk-Provider diesen Service sehr günstig anbieten. Die erste SMS wurde 1992 – kurz nach der Einführung des GSM-Netzes in Europa – in Großbritannien verschickt. Zu Beginn boten die Mobilfunkprovider diesen Service kostenlos an. Später wurde diese jedoch aufgrund des großen Erfolgs geändert. In letzter Zeit gibt es vermehrt Bemühungen, die SMS durch herkömmliche e-Mails zu ersetzen. Auf lange Sicht könnte das auch durchaus gelingen, allerdings ist dafür eine größere Verbreitung internetfähiger Handys nötig.
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Bei Twitter handelt es sich um eine Art Blog in Kurzform – ideal, um den Freundeskreis per Handy auf dem Laufenden zu halten. Nebenbei kann man natürlich auch verfolgen, was andere so den ganzen Tag lang treiben. Neben Politikern haben auch einige Promis das neue Format bereits entdeckt. Dadurch, dass die Einträge eher kurz gehalten sind, entstehen auch weniger Kosten für die Datenübertragung. Wer auf den Geschmack gekommen ist, sollte natürlich trotzdem immer ein Auge auf der Handyrechnung haben. Denn auch Kleinvieh macht Mist.
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