Samsung Qbowl
Das iPhone von Apple hat allen anderen Beteuerungen zum Trotz zu einiger Verunsicherung in der Branche geführt: Nur noch Touchscreen und ein Design, dass es so nicht gab, soll die Mobilfunkbranche in eine neue Zeit führen. Kein Wunder, dass viele Handyproduzenten nachziehen und Smartphones auf den Markt bringen, die ähnlich aussehen. Gerade Samsung legt mit dem Qbowl ein Handy nach, dass technisch mehr zu bieten hat als die Amerikaner: HSDPA und eine ausschiebbare Tastatur haben die Koreaner ihrem iPhone-Konkurrenten spendiert. inside-handy.de hat den iPhone-Clone ins Testlabor geschickt, um festzustellen, ob auch Vodafone-Kunden jetzt ein ebenbürtiges Telefon in Händen halten können.
Samsungs Stärke ist zugleich seine Schwäche: Das Hinzufügen von mehr Features führt nicht zwangsläufig dazu, dass ein Handy besser wird. Sicherlich ist die Kamera besser als beim iPhone, auch ist der Zugriff auf das Internet schneller als beim amerikanischen Mitbewerber. Doch das Handy offenbart deutliche Schwächen genau da, wo es eigentlich Punkte machen sollte: Es ist schlicht nicht leicht bedienbar. Im Gegenteil: Das Menü des Qbowl wirkt, als sei es auf die Schnelle zusammengesetzt worden, um dem gefürchteten Gegner etwas entgegen zu setzen, die Touchscreen-Eingabe ist obendrein eine echte Nötigung. Einige Ideen sind tatsächlich gut umgesetzt, und an der Technik ist auch nichts auszusetzen. Doch schick alleine reicht nicht aus, um mit den zahllosen Mitbewerbern mithalten zu können. Was für ein Glück, dass Samsung noch zahlreiche Alternativen im Schrank hat.
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Quelle: inside-handy.de
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